news von bayernpress newsfoto GmbH
Button statt Betrug: Politikerinnen sagen Internetabzocke den Kampf an
Button statt
Betrug: Politikerinnen sagen Internetabzocke den Kampf an
Bayerns Justiz- und
Verbraucherschutzministerin Dr. Beate Merk, die Bundestagsabgeordnete Marlene
Mortler und die rechtspolitische Sprecherin der CSU-Landtagsfraktion Petra
Guttenberger wollen gemeinsam gegen Kostenfallen im Internet vorgehen. Viele
Angebote im Internet wie Kochrezepte, Gehaltsrechner, oder Intelligenztests
erscheinen nur auf den ersten Blick kostenlos, dienen aber tatsächlich dazu,
den Verbraucher in eine Kostenfalle zu locken. "Hier müssen wir dringend
tätig werden", war daher auch die übereinstimmende Haltung der drei
Politikerinnen. "Zwar kommt ein entsprechender Vertrag nicht zustande,
wenn die Kostenpflicht nicht deutlich genug erkennbar ist", stellt
Ministerin Merk klar. " Es fällt vielen Verbrauchern aber schwer, die
folgenden Mahnungen und Schreiben von Inkassobüros und Rechtsanwälten einfach
zu ignorieren."
Um den Verbraucher vor unseriösen
Angeboten zu schützen, fordern die Politikerinnen die Einführung eines
Schutzbuttons. "Ein entgeltlicher Vertrag darf nur dann zustande kommen,
wenn der Verbraucher vor Vertragsschluss den Hinweis auf die Entgeltlichkeit in
deutlicher, gestaltungstechnisch hervorgehobener Form erhalten hat, der
Verbraucher also auf einen klar gekennzeichneten und fälschungssicheren Button
geklickt hat," erläutert Merk. "Seriöse Unternehmen haben diese
Button-Lösung bereits jetzt schon umgesetzt. Die anderen müssen wir durch
Gesetz hierzu zwingen
http://www.justiz.bayern.de/ministerium/presse/archiv/2010/detail/96.php






